Bei den ersten Takten von HUMAN MUSEUM denkt man sich zunächst mal eines: “Aha, die Angstfabrik hat wieder geöffnet.” Zumindest waren Icon In Me dort häufig zu Besuch, wobei sie auch Betriebsspionage bei Slipknot und Soilwork betrieben haben.
Das gereicht den Newcomern nicht unbedingt zum Nachteil, denn erstens dürfte der Produktionsstopp bei Fear Factory länger andauern und zweitens war deren letztes Album TRANSGRESSION ohnehin Reklamationsware. Icon In Me gehen da deutlich frischer ran, wobei der Begriff “Newcomer” in ihrem Fall fehl am Platz ist – die Band besteht aus den Resten der aufgelösten Russen-Combo Hostile Breed, die sich mit Tony “JJ” Jelencovich (Mnenic, Transport League u.a.) am Mikrofon verstärkt haben.
Der sorgt mit seinen variablen Vocals neben reichlich Power auch für die nötige Abwechslung.
Dass Jacob Hansen an den Reglern nicht viel falsch gemacht hat, sei nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Der größte Vorteil dieses Albums ist nämlich die Vehemenz und Spielfreude, die über die mangelnde Originalität hinweg tröstet.
Wolfgang Kuhn
ÄHNLICHE KRITIKEN
Fear Factory :: Genexus
Fear Factory :: The Industrialist
Halford :: Resurrection World Tour
ÄHNLICHE ARTIKEL
Kid Rock bekam Besuch von US-Militärhubschrauber
Die Visite eines Hubschraubers der US Army beim Landsitz von Kid Rock hat keine Folgen für die Piloten, vermeldet Pete Hegseth.
Fear Factory: Sänger Milo Silvestro lebte sich schnell ein
Dino Cazares hat für den aktuellen Fear Factory-Vokalisten Milo Silvestro, der Originalsänger Burton C. Bell ersetzte, viel Lob übrig.
Fear Factory: Cazares schließt Wiedervereinigung aus
Fear Factory-Gitarrist Dino Cazares hat kein Interesse an erneuter Zusammenarbeit mit ehemaligen Band-Mitgliedern.
