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Kataklysm Waiting For The End To Come

Death Metal, Nuclear Blast/Warner 11 Songs

6.0/ 7
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Foto: METAL HAMMER

Eine apokalyptische Ausrichtung hatten Kataklysm schon immer. Mit dem Titel ihres elften Albums, WAITING FOR THE END TO COME, und den Bildern von einer zugrundegehenden Welt wird die Nähe zum Wahnsinn mehr denn je in den Fokus gerückt, was die Musik natürlich unterstützt: Schon die ersten Töne des Openers ‘Fire’ bauen eine unheilvolle Atmosphäre auf und sorgen für extreme Spannung, die sich schlagartig beim Einsatz von Maurizio Iaconos Gesangs entlädt und den Hörer geradezu überwältigt. Ein würdiger Auftakt!

Überzeugend gestaltet sich übrigens auch die Leistung von Aushilfs-Drummer Oli Beaudoin, der den aus persönlichen Gründen pausierenden Max Duhamel ersetzt und mit vollem Einsatz zu Werke geht. Hörbar ist dies zum Beispiel bei dem druckvollen Über-Hit ‘If I Was God – I’d Burn It All’, zu dem man nur mit offenen Mund verharren und zustimmend nicken kann. Gerade dieses Stück und das nachfolgende ‘Like Animals’ zeigen einmal mehr, wie grandios Kataklysm die Kunst beherrschen, ihren aggressiv-wütenden Todesstahl auf eingängigste Art und Weise zu propagieren und mit unwiderstehlichen Riffs zu schmücken.

WAITING FOR THE END TO COME weist in diesen Disziplinen eine derartige Dichte und Ballung von Hits auf, dass die stürmische Dreiviertelstunde Musik schneller vorbei ist, als man rhythmisch mitnicken kann – Death Metal in Perfektion! Apropos: Mit ‘Kill The Elite’ und dem groovenden ‘Real Blood – Real Scars’ haben Kataklysm zwei weitere grandiose, urgewaltige Monster erschaffen, doch die Kanadier lassen mit Songs wie ‘The Darkest Days Of Slumber’ auch gleichzeitig eine nostalgische Note zu. Abwechslungsreichtum, Aggression und Apokalypse – wenn das mal keine Traumkombination für die Symphonie zum nahenden Ende ist…


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