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Krisiun Forged In Fury

Death Metal, Centruy Media/Universal (10 Songs / VÖ: 7.8.)

5/ 7
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Das Todestrio Krisiun tötet erneut! Brasiliens Death Metal-Geschwister Alex, Max und Moyses Kolesne Camargo fegen seit 1990 mit geballter Urgewalt durch die Szene und haben bis heute nichts von ihrer Erbarmungslosigkeit eingebüßt.

Technisch brillant und klanglich eigenwillig wie gewohnt, wütet Album Nummer zehn mit dem klangvollen Namen FORGED IN ­FURY daher und vernichtet mit schwerem Geschütz à la ‘Ways Of Barbarism’ und unheilvollen, großteils rasend geradeaus galoppierenden Brechern wie ‘Dogma Of Submission’ alles, was sich ihm in den Weg stellt. Trotzdem konzentrieren sich die Brasilianer nach dem geglückten THE GREAT EXECUTION (2011) abermals darauf, ihren Hörern ein abwechslungsreiches Programm zu bieten:

Zwar wurden die Akustikgitarren ans Ende des Albums (‘Milonga De La Muerte’) verbannt, die meisten der tendenziell längeren Stücke weisen aber strukturelle Variabilität auf und balancieren zwischen traditionellen Blastbeats, gefährlichen Verzögerungen und extremem Sperrfeuerwerkgebolze (‘Strength ­Forged In Fury’, ‘Burning Of The ­Heretic’). Keine Bange vor den gemäßigteren Phasen: Krisiun sind auch im Midtempo eine fies riffende und dadurch unwiderstehliche Macht (‘The Isolated Truth’, ‘Oracle Of The Ungod’).

Natürlich tropft aus jeder Pore pure Aggressivität und eine derart spürbare Wut auf den Rest der Menschheit, dass der Hörer gar nicht anders kann, als durch permanentes Mitnicken seine Zustimmung (und Kapitulation vor dem allzu verpflichtenden Können der Band) zu signalisieren.

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Studie: Death Metal-Fans stumpfen Gewalt gegenüber nicht ab

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