Saxon Sacrifice

Power Metal, UDR/EMI 15 Songs / 62:20 Min. / 28.02.2013

6.0/ 7
teilen
twittern
mailen
teilen
von
Foto: METAL HAMMER

Von den 15 Nummern des aktuellen Saxon-Albums SACRIFICE sind lediglich zehn Stücke (Spielzeit: 39:30 Minuten) brandneu, bei den restlichen fünf Songs (22:50 Minuten) handelt es sich um neue Fassungen bekannter Klassiker wie ‘Crusader’ (als Orchesterversion) oder ‘Frozen Rainbow’ (unplugged).

Dass die Scheibe dennoch auf ganzer Linie überzeugen kann, liegt an Saxons Rückbesinnung auf raue Anfangstage. Der Titel-Track kommt erstaunlich thrashig daher, andere Stücke (‘Warriors Of The Road’, ‘Stand Up And Fight’) bieten zwar gewohnte Saxon-Tugenden, klingen aber spürbar schroffer und direkter als weite Teile des Vorgängers CALL TO ARMS (2011). Hinzu kommen feine Folk-Zitate (‘Made In Belfast’), großartige Licks (‘Guardians Of The Tomb’) und zum Niederknien packende Gitarren-Riffs (‘Walking The Steel’).

Das Beste jedoch an SACRIFICE: Eine solche Scheibe kann es nur von Saxon geben, denn die Handschrift der Briten ist so unmissverständlich, dass man fast schon von einem eigenen Genre sprechen kann. Das liegt natürlich vor allem am weißen Löwen Biff Byford, der seine Stimme in wunderbar intelligenten Texten weidet, aber auch am ganz eigenen Metal-Verständnis dieser Band!

Über 100 aktuelle Reviews könnt ihr in unserer März-Ausgabe.
Das Heft kann einzeln und innerhalb von Deutschland für 5,90 Euro (inkl. Porto) per Post bestellt werden. Einfach eine Mail mit dem Betreff „Einzelheft Metal Hammer 03/13“ an einzelheft@metal-hammer.de schicken.
Generell können natürlich alle Hefte auch einzeln nachbestellt werden – alle Infos dazu findet ihr unter www.metal-hammer.de/einzelheft.

Bestens informiert über dieses und alle weiteren wichtigen Themen im Metal bleibt ihr außerdem mit unserem Newsletter. Ein Mal pro Woche flattert euch übersichtlich sortiert ein Update ins Postfach. Einfach anmelden, damit euch auch sicher nichts entgeht.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost On (+ Verlosung)

Wir haben uns in das heimische Cockpit gesetzt und die Missionen und Online-Gefechte von "Mobile Suit Gundam Extreme Vs. Maxiboost...

Star Trek: Picard :: Science-Fiction

Terminator: Resistance (PS4, Xbox One, PC)

Spiele, die auf Filmlizenzen basieren, haben es in der Regel nicht leicht und sind oftmals nur lieblos zusammengeschustert worden. „Terminator:...


ÄHNLICHE ARTIKEL

METAL HAMMER präsentiert: Saxon

Die britische Heavy Metal-Legende Saxon kündigt ihre Tournee für den Herbst 2022 an. Als Gäste fungieren dabei Diamon Head. METAL HAMMER präsentiert!

Die Metal-Videos der Woche vom 04.02. mit Kreator, Saxon, u.a.

Ein ereignisreicher Start in den Metal-Februar: Neben Genre-Größen wie Kreator, Arch Enemy und Saxon liefern Pupil Slicer, Bitter, u.v.m. neues Material.

Die Metal-Alben der Woche vom 04.02. mit Korn, Mystic Circle, Venom Prison, Saxon u.a.

Die wichtigsten Metal-Neuerscheinungen der Woche vom 04.02. in der Übersicht – diesmal mit unter anderem Persefone, Mass Worship und Silent Skies.

teilen
twittern
mailen
teilen
Das sind die 10 abgefahrensten Livebands

Viele Bands peppen ihre Liveshows mit speziellen Bühnenaufbauten und allerlei Dekokram auf, um ihren Fans ein unvergessliches Konzerterlebnis zu bescheren. Andere belassen es bei Pyros und Lichteffekten, und manche bieten diesbezüglich rein gar nichts, was in gewisser Weise auch imponieren kann. In dieser Liste stellen wir zehn Bands mit ihren ganz speziellen, auf ihre jeweils eigene kreative Weise furchterregenden Shows und Performances vor. Die reine Effektmaschine Rammstein außen vor gelassen, gehören aktuell Behemoth sicher zu den optisch gruseligsten: Neben Blut, Feuer und satan-ikonischer Dekoration lassen die polnischen Black-Deather jeder ihrer Shows zu einer Schwarzen Messe ausarten. Ähnlich, aber viel blutiger…
Weiterlesen
Zur Startseite