Toggle menu

Metal Hammer

Search

Tankard THIRST Review

teilen
mailen
teilen
von

Mit der gewohnten Mischung aus Ernst und Spaß ballern uns die Frankfurter Rotnasen ihr neues Studioalbum um die Ohren. Anders als auf den letzten drei Scheibletten stehen hammerharte Riffs im Vordergrund, was ein wenig zu Lasten der Eingängigkeit geht.

Trotzdem hat THIRST natürlich einige Hymnen in petto. ‘Octane Warriors‘, ‘Stay Thirsty!‘ oder ‘Sexy Feet Under‘ gehen sofort ins Ohr und verbreiten dort (neben dem Gefühl von Durst) einfach nur gute Laune.

‘When Daddy Comes To Play‘ erzielt eher den gegenteiligen Effekt: Textlich geht es um den Inzestfall von Amstetten, wobei vor allem der eingesetzte Kinderchor für Gänsehaut sorgt. Inhaltlich sicher nicht jedermanns Sache, musikalisch aber eine der besten Tankard-Nummern der letzten Jahre.

Man darf gespannt sein, ob dieses Stück auch live dargeboten werden wird. Unterm Strich setzt das von Andy Classen einmal mehr perfekt produzierte THIRST den Weg der letzten Alben fort, wobei die Hitdichte vergangener Großtaten nicht ganz erreicht wird.

Trotzdem gehen beide Daumen nach oben. Einer für das Album, der andere, um noch ein Bier zu bestellen.

Marc Halupczok

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Januar-Ausgabe des METAL HAMMER.


ÄHNLICHE KRITIKEN

Voodoo Circle VOODOO CIRCLE Review

Eisbrecher :: Sünde

Masterplan TIME TO BE KING Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Whitechapel-Sänger: Heutiger Metal ist nicht ernst genug

Möglichst fies und abscheulich muss Metal für Whitechapel-Organ Phil Bozeman sein. Genau das vermisst er in der heutigen Szene.

Metallica haben Verlangen nach Weiterentwicklung

Metallica sind ständig auf der Suche nach der nächsten kreativen Herausforderung. Lars Ulrich erklärt die musikalischen Wandlungen der Band.

Hate Squad: Bauke de Groot gestorben

Bauke de Groot, Inhaber der Labels Swell Creek und Violent Creek sowie auch Hate Squad-Bassist, ist verstorben.

teilen
mailen
teilen
Powerwolf vs. Hammerfall: Ist Metal Religion?

>>> In der August-Ausgabe des METAL HAMMER lest ihr ein ausführliches Interview mit Powerwolf zum neuen Album PREACHERS OF THE NIGHT "Metal is religion!" Für Powerwolf ist die Marschrichtung klar, auch auf dem neuen Album PREACHERS OF THE NIGHT wird für Metal wieder eine Messe zelebriert. Hammerfall sehen das aber ganz anders. Powerwolf-Gitarrist Matthew Greywolf muss sich vor Hammerfalls Saitenmann Oscar Dronjak rechtfertigen: Religion und Metal sind zwei unterschiedliche Konzepte, die viel zu ernst sind, um sich darüber lustig zu machen. Powerwolf vs. Hammerfall - hier im Videointerview zu "Metal und Religion":
Weiterlesen
Zur Startseite