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Heaven Shall Burn

Trivium SHOGUN

5/ 7
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Bereits der kryptisch betitelte Opener ‘Kirisute Gomen’ verdeutlicht, dass Trivium mit ihrem vierten Album nicht nur lächelnd die Thrash-Karte weiter spielen, sondern gleich ein ganzes Gewinnerblatt aus abwechslungsreichen Farben und Schattierungen auf der Hand haben.

Dabei sprechen nicht nur die im Schnitt über die Standardspielzeiten deutlich hinausgehenden Stücke die Sprache der konsequenten progressiven Weiterentwicklung‘Down From The Sky’ drischt wie ‘Insurrection’ alle Berechtigungsbedenken der alten Schule gegenüber der neuen (ein)druck(s)voll aus der Welt.

Die Riffs und Soli sitzen so verdammt breitbeinig fest im Sattel wie die aufblitzenden Eingängigkeitssignale präzise den Puls der Zeit punktieren und die Kompositionen gleichsam mit feinsinniger Kreativität und krachender Kompromisslosigkeit bestechen.

Der finale Titel-Track lotet in epischen knapp zwölf Minuten zum Abschluss noch einmal das gesamte dynamisch-emotionale Spektrum zwischen Haudrauf-Hammer, hymnischer Feinfühligkeit und filigraner Finesse aus. Trivium waren noch nie so weit von thrashiger Trivialität entfernt wie auf diesem triumphalen Album ohne jeglichen Hänger.

Frank Thiessies

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER Oktober-Ausgabe!)


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