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Týr BY THE LIGHT OF THE NORTHERN STAR Review

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Na, wer hat da denn den Schalter umgelegt? Nachdem die beiden Vorgänger eher episch und stampfend daherkamen, wird auf dem insgesamt fünften Studioalbum der Färinger endlich wieder etwas mehr Tempo gemacht.

Diese minimale Kurskorrektur wirkt sich auf die gesamte Stimmung von BY THE LIGHT OF THE NORTHERN STAR aus. Knaller wie der schnelle Opener ‘Hold The Heathen Hammer High’, das extrem eingängige ‘By The Sword In My Hand’, die Hymne ‘Hear The Heathen Call’ oder das vielschichtige Titelstück gehen sofort unter die Haut, wirken aber zu keinem Zeitpunkt kitschig.

Allein die ungewöhnliche Stimme von Heri Joensen, die auch dieses Mal wieder völlig ohne Grunzeinlagen auskommt, verhindert ein Abdriften in Disney-Gefilde. Zwar liegt der Scheibe ein Konzept zugrunde, aber das ist zu keinem Zeitpunkt zu hören: Jede der neun Nummern funktioniert für sich allein genommen und macht – trotz des ernsten Themas – gute Laune. Ein gefundenes Fressen für alle Azubi-Wikinger!

Marc Halupczok

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Juni-Ausgabe des METAL HAMMER.


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