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Suizid, Armee, pure Aggression: Die 10 radikalsten Songs von Five Finger Death Punch

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Seit Mai ist Five Finger Death Punchs neue Platte AND JUSTICE FOR NONE in den Läden. Die ist so gut, dass wir das Gesamtwerk der Band einfach ignorieren? Aber Unsinn! Hier ein Blick auf die zehn besten Songs von 5FDP, die einfach nur abräumen.

Jekyll and Hyde (Got Your Six, 2015)

https://www.youtube.com/watch?v=HCBPmxiVMKk

Wear a smile on my face, but there’s a demon inside

Diesen Dämon ließ Sänger Ivan Moody frei laufen und rief Gitarrist Jason Hook an. Mitten in der Nacht um halb drei. Der Typ, der nicht ran ging, lässt einen Song um die originale Voicemail entstehen, der anders ist als die anderen. „Jekyll and Hyde“ ist definitiv eine Momentaufnahme der Telefongeschichte.

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Burn Motherfucker (The Wrong Side of Heaven and the Righteous Side of Hell, Volume 1, 2013)

https://www.youtube.com/watch?v=xo72sObrs9s

My heart is frozen
My soul’s been broken
The whole world’s on my motherfucking shoulders
And I can’t seem to control it

Schon der Titel lässt vermuten, dass die Band aus Sacramento, Kalifornien bei diesem Track ziemlich abgeht. Außerdem holen sie die Kinder aus der Crowd auf die Bühne und lassen sie Burn motherfucker, burn motherfucker, burn singen. Ziemlich aggressiv, ja. Eine Riesendiskussion deswegen gab’s auch. Ein Vater positionierte sich vor einiger Zeit dazu: „Es ist ein schlimmes Wort, ja. Es ist ein Wort. Mehr nicht. Jeder flucht. Sie geht jeden Donnerstag in die Kirche und nimmt Klavierunterricht. Sie ist ein normales Kind – sie liebt nur Metal.“

Wrong Side of Heaven (The Wrong Side of Heaven and the Righteous Side of Hell, Volume 1, 2013)

https://www.youtube.com/watch?v=o_l4Ab5FRwM

I spoke to God today and she said that she’s ashamed
What have I become.
What have I done
I spoke to the devil today and he swears he’s not to blame
And I understood ‚cause I feel the same 

„Wrong Side of Heaven“ ist womöglich der wichtigste, politischste und härteste Song von Five Finger Death Punch. So wichtig, dass sich sogar die politischen Köpfe der USA zu seiner Aussage positionierten. Soldaten geben alles für ihr Land, Veteranen werden einfach liegen gelassen von ihrem Land.

I’m on the wrong side of heaven and the righteous side of hell

Lift Me Up (The Wrong Side of Heaven and the Righteous Side of Hell, Volume 1, 2013)

https://www.youtube.com/watch?v=X-2yuGgp_U8

I’m gonna change history
Enlighten the world
Teach `em how to see through my eyes

Lederhaut Rob Halford (Judas Priest) stand zu den Aufnahmen für 5FDPs fünftes Album mit den Metallern im Studio in Las Vegas und leiht seine legendäre Stimme. Wer sich wundert: Halford ist erst in der zweiten Strophe und am Ende im großen Showdown mit Moody zu hören. Ein Kindheitstraum wird wahr. Da hat ihnen das Leben wohl astreine Karten in die Fäuste gespielt.

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Under and Over It (American Capitalist, 2011)

https://www.youtube.com/watch?v=ZLk75fFXqH4

Did you hear the one about me being a punk?
Did you hear the one about me, being a drunk?
So did you hear the one about me losing my nerve?
Or how I’m just another fucking sheep in the herd?

Moody hat sich umgebracht, ist ein Junkie mit 14 Kindern und Five Finger Death Punch gibt’s nicht mehr. Stimmt nicht? Stand aber so im Internet. Moody reagiert mit diesem Song – was für ein Weg, nervige Gerüchte aus den Köpfen nachplappernder Schafe im Internet zu radieren.

The Tragic Truth (American Capitalist, 2011)

https://www.youtube.com/watch?v=0HZGcewJQeU

I’m drowning in the bottom of a bottle.
Running from a man I swore I’d never be.

Für den Release auf „American Capitalist“ war der Mix zu spät fertig, stattdessen wurde der Song auf die Deluxe Edition geklatscht und irgendwie vergessen. Dabei ist „The Tragic Truth“ ein Song, der es verdient, ausgegraben zu werden.

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Coming Down (American Capitalist, 2011)

https://www.youtube.com/watch?v=ptzzU7jFQwo

Was there ever any question
On how much I could take?
You kept feeding me your bullshit
Hoping I would break
Is there anybody out there?
Is there anyone who cares?
Is there anybody listening?
Will they hear my final prayers?

Ein Schrei, der Aufmerksamkeit auf junge Menschen lenken soll, die unter Mobbing, Druck und Misshandlung emotional zerbrechen und keinen anderen Ausweg als Selbstmord finden. Zoltan Bathory erklärt: „Dieser Song soll viele Menschen ansprechen. Man ist so oft dazu in der Lage, jemandes Leben zu retten, indem man einfach nett ist. Wenn du siehst, dass eine Person in Schwierigkeiten ist, sag etwas, greif ein, sprich sie an. Du könntest ihr Leben retten.“

Bad Company (War Is the Answer, 2009)

https://www.youtube.com/watch?v=u_VsvZmIWxY

Now these towns
Well they all know our name
The death punch sound
Is the claim of fame
And that’s why they call me
Bad company

Was als mehr oder weniger notgedrungen einstudiertes Cover begann, da 5FDPs Set in den Anfängen zu kurz für einen Headliner-Gig war, wurde zur ersten Single aus Platin und – was noch viel wichtiger ist und insbesondere nach dem Release des oben stehenden Videos – zum Kampfschrei vieler Soldaten im Einsatz.

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The Way of the Fist (The Way of the Fist, 2007)

https://www.youtube.com/watch?v=ukUK_Kth6oM

Deserve it, you earned it, got yourself a fuckin‘ war
Believe it, you need it, face down on the fuckin‘ floor
I hate it, can’t take it
Wanna break your fuckin‘ bones

„The Way of the Fist“ charakterisiert den Sound von Five Finger Death Punch. Einfach in die Fresse eben.

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The Bleeding (The Way of the Fist, 2007)

https://www.youtube.com/watch?v=5BAiDKOqfvc

I remember when all the games began

So beginnt „The Bleeding“ und gilt seither als Startschuss von Five Finger Death Punch. Die Band mit dem Martial Arts-Namen weiß natürlich um ihren Türöffner und spielt den Song deshalb seit Stunde Null als Rausschmeißer. Zum Schluss nochmal mit Ivan Moody unser aller Schmerz rausgrölen. Welches Thema eignet sich da besser als eine kaputte Beziehung.

It’s over now

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Five Finger Death Punch und Breaking Benjamin spenden 190.000 US-Dollar

Five Finger Death Punch und Breaking Benjamin zelebrieren ihre vergangenen Sommerkonzerte in Nordamerika auf besondere Art und Weise. Beide Bands übergaben nämlich große Spenden an zwei Wohltätigkeitsorganisationen. Das Geld nahmen die Musiker dabei aus den Einnahmen ihrer Ticketverkäufe. Five Finger Death Punch spendeten 95.000 Dollar an ‘C.O.P.S. – Concerns Of Police Survivors’, eine Einrichtung die sich um Hinterbliebene von verstorbenen Polizisten kümmert, während Breaking Benjamin die gleiche Summe an Prevent Child Abuse America übergaben. Eine Organisation, die dem Missbrauch und der Vernachlässigung von Kindern entgegenwirkt, indem sie Dienstleistungen fördert, die das Wohlergehen von Kindern verbessern und Programme entwickeln, die helfen,…
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