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PlayStation 5: Sony gibt exklusive Einblicke in die nächste Generation der Spielekonsole

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Die PlayStation 4 von Sony kam zwar bereits im November 2013 auf den Markt, ein Ende der aktuellen Konsolengeneration ist so schnell aber noch nicht in Sicht. Im September 2016 wurde die PlayStation 4 in einer kompakten Slim-Variante generalüberholt und mit der PlayStation 4 Pro gibt es seit November 2016 einen leistungsfähigeren Ableger der PS4, der vor allem eine bessere Grafik und höhere Leistung verspricht. Die PS4 Pro richtet sich vor allem an Spieler mit einem 4K-Fernseher.

Aber natürlich ist es kein Geheimnis, dass Sony auch schon seit einigen Jahren an einen richtigen Nachfolger der PlayStation 4 arbeitet. Und nun nennt Sony erstmals ganz offiziell Zahlen und Fakten zur nächsten Konsolengeneration, die offiziell noch keinen Namen hat. Der Einfachheit halber nennen wir sie aber PlayStation 5.

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In einem exklusiven Gespräch mit Wired.com hat Mark Cerny, leitender Systemarchitekt der PlayStation, über die PS5 gesprochen. Die wichtigen Details aus diesem Gespräch haben wir hier für euch zusammengefasst.

PlayStation 5: Technische Daten

Die PlayStation 5 soll nicht einfach nur eine verbesserte PS4 werden, sondern laut Cerny tatsächlich einen großen Generationssprung darstellen. Erste technische Daten zu CPU und GPU liegen auch schon vor.

CPU:

Das Herzstück der PlayStation 5, der Hauptprozessor, stammt von AMD. Hierbei handelt es sich um eine CPU vom Typ AMD Ryzen mit 8 Kernen. Der Chip wird im 7-Nanometer-Verfahren gefertigt und setzt auf die „Zen 2“-Mikroarchitektur.

GPU:

Der Grafikchip ist eine Spezialanfertigung aus der „Radeon Navi“-Familie und wird Raytracing unterstützen, also eine komplexe und realistische Simulation der Strahlenverfolgung. Vereinfacht ausgedrückt ermöglicht Raytracing die Darstellung fotorealistischer Grafiken mit realistischen Lichtverhältnissen und Interaktionen von Licht mit Umgebungsobjekten.

Raytracing sorgt zwar primär für eine schöne Grafik, doch laut Mark Cerny lässt sich die Technologie auf für Gameplay-Zwecke einsetzen:

„Wenn man Tests durchführen will, um festzustellen, ob der Spieler bestimmte Audioquellen hören kann oder ob die Feinde die Schritte der Spieler hören können, ist Raytracing dafür nützlich. Es ist das Gleiche, wie einen Strahl durch die Umgebung zu bringen.“

Im Übrigen soll die PlayStation 5 auch Unterstützung für 8K-Grafik bieten, wobei hier nicht näher ins Detail gegangen wurde.

3D-Audio:

Nicht nur die Grafik soll sich verbessern, auch Audio wird bei der PlayStation 5 eine große Rolle spielen. Denn der AMD-Chip behaust eine maßgeschneiderte Einheit für 3D-Audio. Und Mike Cerny ist davon überzeugt, dass damit neue Maßstäbe in Videospielen gesetzt werden.

„Als Spieler ist es ein bisschen frustrierend, dass sich Audio nicht großartig zwischen der PS3 und PS4 verändert hat. Für die nächste Generation ist es unser Traum zu zeigen, wie dramatisch unterschiedlich das Klangerlebnis sein kann, wenn wir große Mengen an Hardware-PS darauf anwenden.“

Das Ergebnis soll eine bessere Immersion sein und tatsächlich soll – abgesehen von der PlayStation 5 natürlich – keine externe Hardware dafür benötigt werden. 3D-Audio wird ganz normal mit TV-Lautsprechern funktionieren. Der Gold-Standard ist für Cerny aber die Audioausgabe über Kopfhörer.

Ziel der PlayStation 5 soll es sein, eine gewisse Präsenz zu spüren, wenn man Spiele spielt. Also das Gefühl, innerhalb einer simulierten Umgebung zu existieren, in die man voll und ganz eintauchen kann.

PlayStation 5: VR

PlayStation VR wurde 2016 veröffentlicht, seitdem gab es – abgesehen von geringfügigen Änderungen an der Hardware – keinen Nachfolger oder sonstige Verbesserungen. Mark Cerny geht hierauf zwar nicht direkt ins Detail, aber es scheint wahrscheinlich, dass es mit der PlayStation 5 auch eine neue Version von PlayStation VR geben wird. Denn für Cerny sei VR sehr wichtig für Sony und das aktuelle PSVR-Headset soll auch mit der neuen Konsole kompatibel sein.

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PlayStation 5: Festplatte

Eins ist klar: Moderne Spiele werden nicht nur immer größer („Red Dead Redemption 2“ benötigt fast 100 GB Speicherplatz), sondern auch immer anspruchsvoller. Und das hat oftmals lange Ladezeiten zur Folge. Und genau die sind Mark Cerny ein Dorn im Auge, denn am liebsten würde er sie komplett eliminieren. Deshalb wird in der PlayStation 5 auch eine SSD stecken, die selbst aktuelle High-Ends SSDs für PCs in den Schatten stellen soll.

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Um das zu beweisen, hatte er ein Dev-Kit einer PS5 und die PS4 Pro an Fernseher angeschlossen und darauf „Spider-Man“ laufen lassen. Mit Hilfe der Fast-Travel-Funktion im Spiel wechselte Cerny den Ort und natürlich gab es einen Ladescreen. Auf der PS4 pro war dieser Ladebildschirm für 15 Sekunden zu sehen, auf der PS5 gerade einmal 0,8 Sekunden. Auf die genauen Details zur SSD und zur Schnittstelle geht Cerny zwar nicht näher ein, dafür gibt es hier aber noch ein weiteres Beispiel zur Veranschaulichung:

Selbst wann man die beste und schnellste SSD in eine PS4 Pro einbaut, dann wird diese dadurch nur ein Drittel schneller. Dank der integrierten SSD der PlayStation 5 soll diese aber ganze 19 Mal flotter Daten nachladen können.

PlayStation 5: Abwärtskompatibilität

Besitzer einer Xbox One kommen schon länger in den Genuss der Abwärtskompatibilität. Dadurch können Spiele für die Xbox 360 ganz einfach auf der Xbox One gespielt werden, indem man einfach nur die Spiele-Disk ins Laufwerk schiebt. Sony hat sich bis zuletzt mit aller Macht dagegen gewehrt, mit der PlayStation 5 soll es aber nun endlich Abwärtskompatibilität geben, zumindest für PS4-Spiele. Denn tatsächlich ist es so, dass die PlayStation 5 zumindest in Teilen auf der Systemarchitektur der PlayStation 4 basiert. Und noch eine Info gibt es diesbezüglich: Die PS5 wird ein optisches Laufwerk besitzen.

PlayStation 5: Preis und Verfügbarkeit

Konkrete Infos zum Preis der PS5 und zur Verfügbarkeit gibt es natürlich noch nicht, dafür sind aber zwei Sachen sicher: Die PlayStation 5 wird nicht mehr in diesem Jahr erscheinen und Sony wird auch keine Konferenz auf der Spielemesse E3 halten, die vom 11. bis zum 13. Juni 2019 in Los Angeles veranstaltet wird. Was den Preis angeht vermuten wir derzeit aber, dass die PlayStation 5 irgendwo zwischen 400 und 500 Euro kosten wird. Das ist aber bisher nur reine Spekulation unsererseits und wurde bisher mit keinem Wort von Sony bestätigt.

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