Kritik zu Bury Your Dead BURY YOUR DEAD Review

Bury Your Dead BURY YOUR DEAD Review

teilen
twittern
mailen
teilen
von

BURY YOUR DEAD
Bury Your Dead
Hardcore 6
VICTORY/SOULFOOD (11 SONGS / 33:40 MIN.)
VÖ: BEREITS ERSCHIENEN

Verdammt noch eins, was für ein Brett legen Bury Your Dead denn da vor? Allein der Opener ‘Sympathy Orchestra’ knallt schon alles in bester Pissing Razors-Manier an die Wand: Schwere Grooves, böse Bendings und dann die erlösende und Keyboard-gestützte Weite im Chorus. Der Song zeigt die Core-Brüder von einer bösen Eleganz, die nach dem fast schon langweilig pumpenden letzten Werk BEAUTY & THE BREAKDOWN niemand mehr erwarten konnte. Auf ihrem selbstbetitelten Album, das auch das erste mit Neu-Sänger Myke Terry ist, sind die Burschen aus Worcester, Massachusetts, jetzt so abwechslungsreich wie lange nicht mehr.

Zwischen ultrabrutalen Riff-Haken und direkt ins Gesicht gesetzten Punches suchen sie immer wieder auch ruhigere Momente, die sie dank Myke Terrys heiserem Gesang auch gut umsetzen können – man höre nur ‘Fever Dream’ mit kurzzeitigem Klargesang und dem leichtfüßigen Pendeln zwischen lockeren Gitarrenläufen und fiesester Doublebass.

So schaffen es Bury Your Dead mit ihrem vierten Album nicht nur, einen fiesen Bastard aus Straßenboxer und Pitbull zu kreieren, sondern vor allem, sich von der schieren Aggression als musikalischem Selbstzweck fernzuhalten und so eine emotionale Tiefe in die Songs zu bringen, die vielen ihrer Kollegen mit ähnlich tief gestimmten Riffs abgeht. Was ein Hammer!

TOBIAS GERBER

(Diese und viele weitere Rezensionen findet ihr in der METAL HAMMER Mai-Ausgabe!)


ÄHNLICHE KRITIKEN

Bury Your Dead IT’S NOTHING PERSONAL Review

Brother Firetribe HEART FULL OF FIRE Review

Rimfrost VERALDAR NAGLI Review


ÄHNLICHE ARTIKEL

Aaron Patrick (Ex-All That Remains) schließt sich D.R.U.G.S. an

Basser Aaron Patrick, der 2021 All That Remains verließ, läuft als neuestes Mitglied zu den Post Hardcorelern D.R.U.G.S. über.

Pipi-Vorfall auf Brass Against-Show: Die Polizei ermittelt

Brass Against-Frontfrau Sophia Urista hat sich für ihre Pinkel-Einlage auf der Bühne entschuldigt. Doch es gibt erste Konsequenzen für die Band.

Galerie: In Extremo, Hamburg, 22.12.2017

Die besten Bilder vom In Extremo-Konzert in Hamburg kurz vor Weihnachten 2017.

teilen
twittern
mailen
teilen
Iron Maiden staffierten Wand mit Bierfässern aus

THE NUMBER OF THE BEAST ist ein Klassiker des Heavy Metal. Das Studioalbum aus dem Jahre 1982 enthält unter anderem die Übersongs ‘Run To The Hills’, ‘Hallowed Be Thy Name’ sowie den Titeltrack und macht eine Menge Spaß. Selbigen hatten Iron Maiden auch bei den Aufnahmen, wie Sänger Bruce Dickinson nun in einem Interview bestätigt (siehe unten). Unstillbarer Durst "Ich habe meinen Gesang hauptsächlich in einer heruntergekommenen Küche aufgenommen", erinnert sich der Iron Maiden-Frontmann. "Da war alles rausgerissen. Es war nichts drin außer nassem Putz an den Wänden und ich. Zu sagen, dort drin hätte es ein natürliches Echo gegeben, wäre…
Weiterlesen
Zur Startseite