Kritik zu Job For A Cowboy Sun Eater

Job For A Cowboy Sun Eater

Death Metal, Metal Blade/Sony 9 Songs / VÖ: erschienen

6.0/ 7
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Kennt ihr das Gefühl, am Rande eines wütend blubbernden Vulkankraters zu stehen, während euch ein schleimiger Sud aus sprudelnder, um sich feuernder Lava bösartig ins Gesicht springt und die Glut eure Haut zu faulig stinkendem Abfall zerschmilzt? Herzlich willkommen bei SUN EATER, dem bereits vierten mehr als wirksamen Versuch von Job For A Cowboy, aus ihren Kinderschuhen zu stapfen.

SUN EATER ist vor Tempo- und Texturenwechseln wabernder, höchst anspruchsvoller technischer Death Metal. Und damit ein völliger Bruch zu ihrem Kiddiespaß DOOM, der Deathcore-formenden EP, die vor chaotischer Hektik Epilepsieanfälle auslöste. Wer heute nach drei Songs noch klar sieht, hat als Liebhaber des gepflegten Denksports seinen Kilimandscharo gefunden. Hallende Gitarrenläufe kreisen wie wild um den sich windenden Fretless Bass von Nick Schendzielos wie tausend Spinnen um ihr Opfer. Nick ist allzeit präsent und läutet damit eindrucksvoll die Ära des Prog Metal für Job For A Cowboy ein.

Ein Hörerlebnis, bei dem Synapsen im Hirn sprießen, als würden Fischweibchen Tausende Eier in der Sekunde laichen. Heftig. Danny Walker von Intronaut und Murder Construct sitzt neu an den Drums, und der einzig wahre „Corpsegrinder“ George Fisher kotzt in ‘The Synthetic Sea’ seinen Rachenraum aus. Also, ran da, denn Bandlabel sagt nicht umsonst: „SUN EATER klingt nicht nur nach einem neuen Album, es klingt nach einer völlig neuen Band.“ Davor eine ehrfürchtige Verbeugung.


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