U.D.O.: Schlagkräftiges Team

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Das komplette Interview mit Udo Dirkschneider von U.D.O. findet ihr in der METAL HAMMER-Septemberausgabe 2023, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

Auf einen offenen Wettstreit legen es U.D.O. nach wie vor nicht an, hinter den Kulissen hat sich aber eine klare Allianz gebildet. Baltes ist das letzte Puzzlestück, arbeiten U.D.O. doch seit Langem auch mit Ex-Accept-Schlagzeuger Stefan Kaufmann in dessen Studio zusammen (Sven Dirkschneider bezeichnet ihn als seinen „Mentor“, der bereits das Schlagzeug seiner ersten Band .Damaged aufgenommen hatte). Auch das Projekt Dirkschneider, bei dem Accept-Stücke dargeboten werden, ist (trotz zwischenzeitlich anderer Pläne) weiter aktiv. „Die Nachfrage ist nach wie vor da“, freut sich der 71-Jährige. „Mit Peter hat es sogar noch mehr Berechtigung. Andersherum war es für ihn neu, mit U.D.O. Shows ohne Accept-Songs zu spielen. Uns macht beides Spaß. Ich sage immer: Gib den Leuten, was sie wollen!“

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Wettstreit und Zusammenhalt

Sportlicher Wettbewerb steht bei der Truppe offensichtlich hoch im Kurs. Umso passender wirkt das Image, das sich U.D.O. zu TOUCHDOWN verpassen: Nachdem die Musiker lange keinen Albumtitel fanden (nach GAME OVER in der Tat schwierig), kam die Erleuchtung beim American Football. „Ständig fiel das Wort Touchdown. Irgendwann wusste ich: Kinder, das ist unser Titel“, feixt Udo Dirkschneider, der den Sport selbst im Fernsehen verfolgt und eine Steigerung des Interesses hierzulande feststellt. „Der Titel passt gut, wir haben unsere Sache gewissermaßen auch ins Ziel gebracht.

Und es passt zu den Songs: Da ist Power drin, da ist eine Gemeinschaft, es ist aggressiv und geht nach vorne. Um Albumname, Titel-Track und Songs wie ‘Punchline’ die Krone aufzusetzen, ließ sich die Band für ihr Booklet in passenden Outfits fotografieren. „Wir fanden es cool, etwas anderes zu machen als das Standardfoto in schwarz mit Leder und Nieten. Aber sich in der Umkleide diese Klamotten anzuziehen, puh … Die Spieler machen auch noch Sport damit!“, stöhnt der 29-Jährige. Er ist gespannt auf die Reaktionen. „Der ein oder andere wird das Ganze wohl für Quatsch halten.“„Bestimmt sagen einige, das sei kein Metal“, wirft das Genre-Urgestein ein, dem darüber nun wirklich niemand etwas erzählen muss. „Mir hat das Shooting mit den Outfits riesigen Spaß gemacht, es war eine echte Herausforderung.“

„Schaut nicht weg!“

Seine Offenheit für Neues und experimentierfreudige Mentalität stehen dem Sänger gut zu Gesicht. Mit TOUCHDOWN zeigen U.D.O., dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören, sondern voll auf Angriff setzen. Trotz harter Themen vermittelt das Werk Positivität, spendet Kraft und propagiert Zusammenhalt. Sven Dirkschneider preist den Gemeinschaftssinn der Metal-Szene, die in harten Zeiten füreinander einsteht. „Motivation und der Blick nach vorn sind das Einzige, was uns in solchen Ausnahmesituationen bleibt. Es passiert genug Blödsinn auf der Welt. Wer wegschaut, macht meiner Meinung nach etwas falsch. Wir wollen vermitteln: Schaut nicht weg, sondern lasst uns die Probleme gemeinsam angehen!“

Welche großen Probleme Gitarrist Andrey Smirnov wegen des russischen Angriffskriegs hatte und wie sich der Einstieg von Peter Baltes auf die Band auswirkte, lest ihr in der METAL HAMMER-Septemberausgabe 2023, erhältlich am Kiosk oder indem ihr das Heft bequem nach Hause bestellt. Noch einfacher und günstiger geht’s im Abo!

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Die Metal-Alben der Woche vom 26.04. mit Deicide, Accept, Black Tusk u.a.

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