Halloween: 5 Musikvideos, die euch das fürchten lehren

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King Diamond: Märchenstunde

Ob „Chucky – Die Mörderpuppe“ (1988), „Robert – Die Puppe des Teufels“ (2015) oder „Annabelle“ (2014) – sie alle beweisen: Puppen empfinden viele als unglaublich gruselig. Doch weshalb sind Puppen ultimative Horrorfiguren, fast schon: Evergreens des Horrorfilms? Eine mögliche Antwort: Der starre Anblick erinnert an Tote, meistens an tote Kinder.

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Viele fühlen sich beobachtet, warten regelrecht darauf, dass sich die leblose Puppe vielleicht doch noch bewegt. Automatonophobie nennt die Psychologie die krankhafte Angst vor Puppen und anderen unbewegten Figuren. Und damit: Willkommen zur schaurigen Märchenstunde! Im folgenden Video erzählt King Diamond höchstpersönlich die Geschichte, die hinter dem 2003 veröffentlichten Album THE PUPPET MASTER steckt. So viel sei verraten: Puppen kommen vor.

Ghost: Tod auf der Bühne

Schon Alice Cooper war sich bewusst: Zu einem gelungenen Bühnenauftritt gehört mehr, als eine bloße Repetition des zuvor aufgenommenen Studioalbums. Heute wissen seine Fans: Wer seine Shows besucht, erwartet ein Spektakel der Extraklasse, denn sie sind mehr gruseliges Bühnenstück als einfaches Konzert. Allein die Tatsache, dass er regelmäßig der Guillotine zum Opfer fällt, beweist Coopers Gespür für Theatralik. Ghost tragen Alice Coopers Erbe weiter. Keiner der Musiker trägt einen Namen, stattdessen werden sie als „Nameless Ghouls“ bezeichnet. Potenzielle Besetzungswechsel sind auf diese Weise unmöglich zu verfolgen. Nur der Sänger wird regelmäßig ausgetauscht.

Mittlerweile steht Papa Emeritus IV am Mikrofon, seine Vorgänger hießen Papa Emeritus I, II und III sowie Cardinal Copia. Auf und abseits der Bühne beherrschen Ghost ihre Rollen perfekt. Neben Theatralik spielt auch Horror eine unübersehbare Rolle: Viele ihrer Album-Cover sind an Meilensteine der Filmgeschichte angelehnt. So erinnert das Artwork ihres Debüts OPUS EPONYMOUS (2010) stark an das Filmplakat von „Salem’s Lot“ aus dem Jahr 1979. Ihre EP IF YOU HAVE GHOST (2013) wiederum würdigt den Horrorfilm „Nosferatu“ (1922). Auch ihr Musikvideo zu „Square Hammer“ greift einige denkwürdigen Szenen desselben Films auf.

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Iron Maiden: Albträume

Ohne „Damien – Omen II“, einem Horrorfilm von Don Tayler aus dem Jahr 1978, hätte es ‘The Number Of The Beast’ wohl so nicht gegeben. Steve Harris hatte nach dem Sehen des Gruselstreifens nämlich einen saftigen Albtraum – der ihn zum Song inspirierte. Ikonischer Bestandteil seiner erfolgreichen Idee ist zweifellos das Intro: Barry Clayton liest aus der Offenbarung des Johannes vor. Ursprünglich wollten Iron Maiden Vince Price engagieren. Der war für seine Rollen in Horrorfilmen bekannt und lieh seine Stimme zuvor schon The Frantics und Alice Cooper, darüber hinaus ist er in Michael Jacksons ‘Thriller’ zu hören. Dementsprechend hoch war die Gage, die Price für seinen Einsatz verlangte. Zu hoch für die noch junge Band, also entschied man sich alternativ für Barry Clayton.

Noch während Clayton spricht, sieht man im Musikvideo zu ‘The Number Of The Beast’ bereits Ausschnitte aus Horror- und Monsterfilmen. Eingeblendet werden beispielsweise Szenen aus „Godzilla und die Urweltraupen“ (1964) und „Der Mann mit der Totenmaske“ (1946). Außerdem würdigen auch Iron Maiden „Nosferatu – Eine Symphonie des Grauens“ aus dem Jahr 1922. Trotz der schaurigen Ausschnitte schockte MTV-Zuschauerinnen und -Zuschauer, die die Premiere des Videos mitbekamen, etwas anderes: Viele beschwerten sich wegen Eddie, der am Ende des Videos seinen großen und anscheinend besonders furchteinflößenden Auftritt hat.

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