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Ihr habt gewählt: Euer Lieblingsalbum aus dem ersten Halbjahr 2020!

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Metal lebt und bebt. Selbst, als die Pandemie ab März weltweit ihre Kreise zog, wurde das erste Halbjahr 2020 weiterhin mit Albumveröffentlichungen gefüllt. Manch ein geplanter Release-Termin wurde zwar produktionsbedingt verschoben, aber dennoch es gab neben den üblichen Stinkern auch jede Menge guter bis hochklassiger Scheiben. Wir wollen nun wissen, welches euer Lieblingsalbum aus der ersten Hälfte von 2020 ist – die Umfrage findet ihr weiter unten!

Allein, wenn man die sechs METAL HAMMER-Alben des Monats betrachtet, geht einem das Metal-Herz auf. Das Jahr wurde mit WINGS OF RAGE von Rage schwermetallisch eröffnet. „Alle elf Songs sind schnurstracks geradeaus gehende Heavy Metal-Hymnen der alten Rage-Schule. Sie vereinen die Energie von Power Metal, die Durchschlagskraft präziser Thrash-Riffs und ein sicheres Gespür für ins Ohr gehende Melodien“, heißt es in der Review.

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Im tristen Februar holten passenderweise die Briten My Dying Bride mit THE GHOST OF ORION den Soundcheck-Thron. „In der Summe ist die Platte kein wutentbranntes Manifest, sondern ein sehr in sich gekehrtes Album, eine Art Zwiegespräch mit sich selbst. Mit vielen zart-melancholischen Momenten, wie zum Beispiel zu Beginn des Titel-Songs.“

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„Was für ein kaum in Worte zu fassender Brocken!“ So wurde das Heaven Shall Burn-Doppelalbum OF TRUTH AND SACRIFICE zu Recht bezeichnet. Die Thüringer ließen mit ihrem 17 Songs plus zwei Instrumentals starken Werk im März ein Monster von den Ketten, das viele begeisterte als auch manch einen überforderte.

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Im April wurde es musikalisch düsterer. Katatonia gaben mit CITY BURIALS ihr Comeback nach längerer Pause, und das hatte es in sich. „Katatonia sind darauf bedacht, ihre Trademarks zu erhalten. Sie brauchen aber auch Luft zum Atmen, Entfalten, sich selbst Spüren. Diese Momente überwiegen nicht, sie brechen nur manchmal hervor, in Details wie einem klassischen, röhrenden Metal-Solo. Oder einer Passage, in der sich Renkse traut, so überbordend-dramatisch seine Gefühle zu zementieren wie einst Chris Cornell.“

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Mitte Mai gaben Paradise Lost ein weiteres überzeugendes Lebenszeichen von sich. OBSIDIAN gräbt tief in den Untiefen von Melancholie, Trauer, Depression und Zorn. „Paradise Lost machen einfach das, was sie schon immer gut gekonnt haben: leiden. Das haben sie früher sehr ungestüm und damit erfrischend authentisch getan, später auf subtilere, sanftere Weise, die aber in Sachen Kernbotschaft nicht weniger düster war. Und heute? Sind Paradise Lost noch ein Stückchen gereifter und sicherer in ihrem Ansatz, so erwachsen wie gerade eben nötig zu sein.“

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Ganz frische Soundcheck-Thronsitzer sind die deutschen Instrumental-/Post-Rocker Long Distance Calling mit ihrem Werk HOW DO WE WANT TO LIVE?. „Das Quartett erschafft schöp­ferisch hochwertige Traumwelten, in die man sich als Hörer liebend gerne fallen lässt und die zum Sinnieren verführen (am besten unter Kopfhörern, denn die Klangqualität ist hervorragend).

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Welches ist euer absolutes Lieblingsalbum aus dem ersten Halbjahr 2020?

Wählt einfach eines aus der Liste aus. Sollte euer Favorit nicht dabei sein, schreibt ihn in das Feld darunter. Das Voting läuft bis zum 31.07.2020. Wir sind gespannt auf das Ergebnis, welches wir euch nach Ablauf der Umfrage selbstverständlich präsentieren werden.

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