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The Crown DOOMSDAY KING Review

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Sich von geliebten Dingen zu trennen, ist manchmal schwieriger, als man glaubt. So erging es auch den Mitgliedern von The Crown. Die Schweden, die mit ihrer furiosen Mischung aus Death– und Thrash Metal vor rund zehn Jahren für so manche Haupthaarrotation sorgten, sind wieder da. Die Gitarristen Marko Tervonen und Marcus Sunesson plus Basser Magnus Olsfelt sowie Drummer Janne Saarenpää lassen auf DOOMSDAY KING satte Riffs aus dem Sack.

Mit an Bord ist jedoch weder Ur-Vokalist Johan Lindstrand noch Zwischen-Spieler Tompa Lindberg, sondern Jonas Stålhammar (Utumno, God Macabre). Er singt ähnlich wie Lindstrand, allerdings etwas traditioneller, und verleiht den Songs dadurch einen zusätzlichen Old School-Touch, was wunderbar zum rauen, ungeschliffenen Sound der zehn DOOMSDAY KING-Stücke passt. Und obwohl das Album weniger offensichtliche Mitgröl-Hits der Marke ‘Total Sata’ enthält, beeindruckt es in seiner Gesamtheit, und zwar insbesondere aufgrund seiner konstanten Brachialität, wie wir sie etwa von Slayer kennen und lieben.

Der Band ist das durchaus bewusst, denn ohne Grund hat sie ihren zweiten Song wohl nicht ‘Angel Of Death 1839’ genannt. Doch Tribut hin oder her: Ihre Eigenständigkeit haben sich The Crown bewahrt, speziell mit Melodien gespickte Thrash-Songs mit Motörhead-Flair wie ‘Age Of Iron’ oder rasant groovende Wutpakete der Marke ‘Through The Eyes Of Oblivion’ bringen all diejenigen, die schon zu DEATHRACE KING-Zeiten im Pit standen, in Mosh-Laune. Dass das Sound-Material dabei eine Zacken urwüchsiger, schmettender und dreckstarrender geworden ist, dürfte wohl niemanden stören…

Petra Schurer

Diese und viele weitere Rezensionen gibt es in der Oktober-Ausgabe des METAL HAMMER.


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