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Wacken 2019: Die Tops & Flops der METAL HAMMER-Redaktion

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Das 30. Jubiläum des Wacken Open Air ist nun schon einige Wochen her, aber noch immer beschäftigt es viele und ist in zumiest wohliger Erinnerung. Aber es gab auch Dinge, die einigen missfielen – seien es nun enttäuschende Auftritte von Bands oder der fehlende Schlamm. Findet hier die Tops & Flops der METAL HAMMER-Redaktion.

Thorsten Zahn

Top: Die METAL HAMMER-Crew, die den Stand rockt und die vielen Leser, mit denen ich sprechen durfte. Weiterhin: Ein bewegendes Finale einer beispielhaften Karriere: Slayer legen zum Abschied noch mal ein ordentliches Brett aus, und ein Kloß bleibt im Hals stecken. Plus: Die Fans ziehen bei Umweltschutz und Nachhaltigkeit mit, und viele verlassen den Campingplatz sauber. Daumen hoch und weiter so! Wölfi bleibt angezogen.

Flop: Meshuggah verpasst. Opeth nach Slayer, reinste Verschwendung.

Frank Thießies

Top: Mit weitem Abstand (The) Sweet und D-A-D – beides sensationelle Shows wie Hit-Sammlungen. Auch sehr gut: The Damned, Queensrÿche, Kvelertak und Black Stone Cherry. Wacken singt ‘Lady In Black’. Tolle Organisation – selbst bei Katastrophengefahr. Eric Fishs kleiner Kettenfisch.

Flop: Für die gebührende Häufigkeit, mit der ich an dieser Stelle den Namen Sabaton aufführen möchte, reicht der Platz leider nicht aus. Das Mysterium des Band-Namens Tausend Löwen Unter Feinden – trotz geballter Interpretations-Imagination des METAL HAMMER-Teams – immer noch nicht (vollständig) ergründet. Ignis Fatuu verpasst.

Lisa Gratzke

Top: Allem voran all die wahnsinnigen Festival-Besucher, jeder einzelne Mitarbeiter und alle großartigen Bands und Künstler, die das Wacken Open Air zu einem ganz besonderen Erlebnis machen und einmal mehr beweisen, dass wir in der wundervollsten Szene der Welt beheimatet sind. Außerdem Within Temptation, Delain, Eluveitie, Bullet For My Valentine, Life Of Agony und die Lesergespräche am METAL HAMMER-Stand.

Flop: Wieder keine Gummistiefel gebraucht, dabei waren die Vorhersagen so vielversprechend – wozu kauft man die Dinger eigentlich? Spaß beiseite:
Die nächtliche Rückfahrt nach Festival-Ende bleibt einfach uncool, genauso wie der Stadtverkehr in Hamburg am Anreisetag (ihr merkt schon, ich finde nichts – AAAH!).

Celia Woitas

Top: Die Metal-Tanz-Vibes von Bloodywood endlich einmal live erlebt! Das heftigste Deathcore-Geballer von Thy Art Is Murder, Of Mice & Men auf der Hauptbühne mit großartiger Setlist, Feuer-Action bei Parkway Drive, Pit-Action bei Prophets Of Rage, Meshuggah und das aus der Ferne winkende Windmännchen.

Flop: Der Wegfall von Nasty und das wirre Band- und Bühnengewürfel nach regenbedingter Festival-Unterbrechung.

Konstantin Michaely

Top: Allem voran Tom Warriors Hellhammer-Tribute und The Sisters Of Mercy, dicht gefolgt von Body Count und den Prophets Of Rage (wann kommt die Co-Headliner-Tour?), The Damned und Sweet. Außerdem Slayer – der Übergang von ‘Raining Blood’ zu ‘Black Magic’ hat mich kalt erwischt!

Flop: Unnötige Unwetterwarnungen und der damit einhergehende Ausfall von Tribulation, außerdem die Absage von Monster Magnet. Meshuggah und Primordial verpasst. Zu wenig Kopfstimme von Tom Araya.

Falk-Hagen Bernshausen (Fotograf)

Top: Wow, meine Feuertaufe auf Wacken ist überstanden: Sehr produktive vier Tage mit tollen Bands und dem supercoolen METAL HAMMER-Team. Highlights: Opeth, Prophets Of Rage, Saxon und Rose Tattoo. Wo kaum Regen ist, da bleibt man auch nicht im Schlamm stecken! Wacken 2020 – ich bin bereit!

Flop: Ohne Schlamm gerät der Mythos von Wacken ins Schwanken! WTF: Keine Fotopässe für die Freitags-Head­liner?! Und der endgültige Festival-Abschied war zu leise: Slayer haben nicht geknallt, das war ein wirklich schwaches Goodbye von K.K & Co.!

Sebastian Kessler

Top: Das Metal-Mekka kann auch im 30. Jahr noch begeistern und überraschen. Fast perfektes Festival-Wetter – und vorbildliches Verhalten, wenn es umschlägt. Endlich ‘Fiddler On The Green’ und Demons & Wizards live! Opeth im nächtlichen Nebel, Hammerfall im Hit-Rausch. Nach dieser Parkway Drive-Show vermisst man Slayer gleich ein bisschen weniger. Team METAL HAMMER und liebenswerte Lesergespräche an unserem Stand. Die allmächtigen Kassierer!

Flop: Nach den Kassierern: Wir wollen Eisenpimmel! Fotochaos bei Demons & Wizards und Slayer. Das Unwetter wirbelt die Running Order schneller durcheinander als viele Fans die Änderungen mitkriegen.

Christin Kersten

Top: Nach zwei Jahren durfte ich endlich wieder Sabaton live sehen. Und das gleich auf zwei Bühnen mit den ehemaligen Band-Kollegen. Absolut fett. Darüber geht nichts. Slayer natürlich. Die letzte Show war grandios. Sonst fand ich Hammerfall, Battle Beast, Within Temptation und Parkway Drive super. Und, nicht zu vergessen: Das Wetter war perfekt (bis auf die kleine Unterbrechung).

Flop: Gibt es nicht. Außer vielleicht, dass wir keinen Slayer-Fotopass bekommen haben.

Katrin Riedl

Top: Herausragende Auftritte von Wiegedood, Primordial und Battle Beast (Letztere spielten die Show ihres Lebens). Ähnlich groß: Sweet, Vampire, Grave, Unleashed, Hammerfall, Sabaton (mit Feierbiest Sadoni immer eine Freude), Meshuggah, Legion Of The Damned, Hamferð, Septicflesh, Powerwolf und Saxon. Nette Lesergespräche. Don Küpp als Werbe-Model in der Mission „Keep se holy graund kleen“. Kein Schlamm. Die Gewissheit, dass eine Evakuierung im Ernstfall gut funktioniert. Fishs Fisch.

Flop: Triumph Of Death und Katla. verpasst, und The Crown spielen parallel zu Meshuggah. Die Unterbrechung schluckt Evergrey. Der unerträglich volle Mittwoch im Zelt. Zu hohe Erwartungen an die Sabaton-Show (das hätte auch auf eine Bühne gepasst). Insgesamt alles zu groß und zu viel – akute kognitive Überladung.

Tobias Zwiebel (Stand-Organisation)

Top: Perfektes Festival-Wetter. Die Kassierer als Headliner der Herzen. Kvelertak zum ersten Mal mit neuem Sänger gesehen – großartig! Endlich mal das Wacken Center erkundet. Sehr viele Freunde getroffen. Team METAL HAMMER und die Fotzenpimmelbahn sowie Franks Eiswürfelmaschine.

Flop: Meine Erwartungen an die Sabaton-Show waren größer. War aber trotzdem gut. Zu viel Power Metal.

Den umfangreichen Bericht vom Wacken Open Air 2019 findet ihr in der aktuellen METAL HAMMER-Septemberausgabe.

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